SEMINARE – WISSEN IST MACHT
Seminare gehen immer über mindestens zwei Tage und bieten sowohl einen umfassenden
theoretischen Überblick über das jeweilige Thema als auch ausreichend Platz für
zahlreiche praktische Übungen mit dem eigenen Hund.
Das Jagdverhalten der Hunde
In diesen beiden Tagen wird schlichtweg alles geboten was das Thema „Jagdverhalten“
her gibt. Wir erläutern Ihnen in Theorie und Praxis den Ursprung, die verschiedenen
Ausprägungen und Motivationen für das canide Jagdverhalten. Zusammen erarbeiten wir
unterschiedliche Lösungsvarianten und erläutern deren Vor- und Nachteile.
Wir werden darüber diskutieren ob es sich beim Jagen tatsächlich um einen Trieb handelt
oder nicht und welche Auswirkungen das für den Umgang mit Jagdproblemen bedeutet.
In den Praxisteilen lernen Sie Ihrem Hund Orientierung in jagdlichen Situationen zu
bieten und somit Ihr Jagdproblem zu lösen oder erst gar keines aufkommen zu lassen.
Die Hunde der Schäfer
Obwohl die Schäferei aus unserem Land nahezu verschwunden ist, nimmt die Anzahl der Hütehunde
stetig zu. Border Collies, Australian Shepherds, Bearded Collies, Kelpies, Cattle Dogs,
altdeutsche Hütehunde und auch andere, exotischere Vertreter dieser Hundetypen sind aus dem
heutigen Straßenbild einfach nicht mehr wegzudenken. Ihnen wird ein sanftmütiger Charakter und
eine starke Bindung an den Menschen sowie eine generell gute Ausbildbarkeit zugeschrieben. Die
FCI vereint alle diese Hunde unter dem Sammelbegriff „Treib- und Hütehunde“, obwohl sie sich in
ihren Charakteren ebenso unterscheiden, wie im Exterieur.
Immer häufiger tauchen in Deutschland auch verschiedenste Vertreter der sog. Herdenschutzhunde
auf. Ihr oft an Teddybären erinnerndes Äußeres und ihre ruhige und sanfte Art scheinen sie zum
hervorragenden Familienhund zu qualifizieren. Dass sie laut der einschlägigen Literatur über
keinerlei Jagdtrieb verfügen und ansonsten als „sanftmütiger Beschützer von Haus und Kind“
beschrieben werden, verstärkt diesen Eindruck noch.
In diesen beiden Seminartagen nähern wir uns diesen Hunden über Ihre verschiedenen ursprünglichen
Einsatzgebiete. Wir betrachten Border Collies, altdeutsche Hütehunde aus Ost und West,
Herdenschutzhunde und andere teils live und teils per Videoaufnahmen aus Gerd Leders reichhaltigem
Archiv bei ihrer Arbeit. Ausgehend von diesen Beobachtungen widmen wir uns der Frage ob wirklich
jeder Hütehund für jede Art des Hundesports geeignet ist und worauf man sich einlassen kann,
beschließt man sein Leben mit einem „Herdi“ zu teilen.
Zu diesem Seminar können selbstverständlich eigene Hunde mitgebracht werden und wir freuen uns
über jeden weiteren Hirtenhund, den wir und sie live erleben können – einen Einsatz an den Schafen
wird es jedoch für unausgebildete Hunde bei uns nicht geben.
Orientierung an der Leine
Das Herstellen eines „leinenführigen“ Hundes stellt für viele Halter aber auch Kollegen
nach wie vor ein großes Problem dar. Dabei kann der richtige Einsatz von Leine und Halsband
weit mehr leisten als das bloße Herstellen von „Fuß!“.
Eine gut aufgebaute, nicht nur räumliche Orientierung am Menschen hilft Hunden und Haltern
gleichermaßen. Sie beseitigt Unsicherheiten auf beiden Seiten der Leine und hilft Erziehungsgedanken
im Alltag besser umzusetzen.
In diesen beiden Tagen erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Hund wie sich eine alltagstaugliche
Orientierung mittels Leine, Halsband und Körpersprache herstellen lässt und Sie erfahren wie viel
Ihnen diese Technik für die alltägliche Erziehungsarbeit bringen kann.
Preis Seminar: 120 Euro pro Teilnehmer / 80 Euro ohne Hund